Die kleine Kriegerin in mir – Eine Reise zum inneren Krieger (Teil 1)
Ich würde mich zu jener Gattung Frau zählen, die gerne Bücher über Kriegsstrategien liest. Egal aus welcher Kultur. Eine Frau, die sich gerne in Männerdomänen bewegt hat – nicht zuletzt auch durch meine Breakdance-Geschichte – und Bass spielt, was eigentlich auch eher ein männerdominiertes Instrument ist.
Und trotzdem liebe ich es, Frau zu sein. Es ist ein Segen, egal wie die hormonelle Situation gerade ist. Jede Phase hat ihre Berechtigung.
Momentan bin ich angeschlagen. Ich weiß nicht genau, was es ist, aber ich spüre es. Gleichzeitig will ich total durchstarten mit meinem Blog und dem Content auf Substack. Ich habe das Gefühl, immer wieder zurückgeworfen zu werden.
In solchen Momenten wende ich mich nach innen.
Wenn Worte zu Medizin werden
In schwierigen Zeiten greife ich zu spirituellen Büchern und schlage sie durch Zufall auf. Egal welches – es kann auch einfach die Bibel sein. Meistens finde ich dann eine Antwort auf mein Problem.
Eines meiner Lieblingsbücher für solche Momente ist das Hagakure von Yamamoto Tsunetomo – eine Sammlung von Samurai-Geschichten und Weisheiten.

Die letzten drei Male landete ich immer wieder auf derselben Seite aus dem achten Buch: „Narano Matabei zieht in die Shimabara-Schlacht“.
Es geht um Matabei, der Pocken hatte und dachte, er könne nicht mehr in den Krieg ziehen. Dann bekam er von seiner Schwester die Nachricht: „Nun unter Pocken zu leiden, wenn der Krieg losgeht, heißt, das Kriegsglück hat dich verlassen.“
Und was machte er? Er zog trotzdem in die Schlacht. Mit den Pocken. Er wurde vom Fürsten geehrt und überlebte.
So wollen wir doch davon ausgehen, dass es bei mir auch so weitergeht.
Diese Geschichte hat mich nicht zufällig gefunden.
Die Antwort, die ich hören wollte
Warum bin ich immer wieder auf dieser Seite gelandet? Ich liebe es, wie Energien funktionieren. Es war genau das, was mir Kraft gibt – die Botschaft, die ich hören musste.
Manchmal gibt uns das Aufschlagen eines Buches mehr Klarheit als zweistündige Gespräche mit Menschen, die wir kennen.
Aber warum ist das so?
Wir können uns selbst die Antworten auf schwierige Fragen geben – wenn wir die richtigen Methoden anwenden und wirklich tief in unser Innerstes hören. Es ist der sogenannte „Heilige Geist“, der uns die Antworten gibt.
Und diese Antwort hat etwas in mir in Bewegung gesetzt.
Der Beginn einer Reise
Diese Woche nehme ich euch mit auf eine Reise zum inneren Krieger. Denn seine innere Stimme zu entfalten, beginnt damit, seine eigenen Kräfte im Inneren zu erkennen.
Der innere Krieger ist nicht das, was viele Menschen denken. Es geht nicht um Aggression oder Gewalt. Es geht um die Kraft, aufzustehen, wenn du am Boden liegst. Um die Entschlossenheit, weiterzugehen, wenn alles in dir nach Aufgeben schreit.
Matabei mit seinen Pocken hat mir das wieder gezeigt.
Und jetzt ihr:
Habt ihr jemals ein Orakel verwendet? Ein Buch aufgeschlagen, Karten gezogen, oder auf eine andere Weise nach Antworten gesucht? Gab es Momente, in denen euch etwas immer wieder begegnet ist – ein Zeichen, eine Botschaft, eine Geschichte?
Lasst es mich wissen. Es würde mich wirklich interessieren.
Morgen geht es weiter mit Teil 2: Wie ich meinen inneren Krieger ehre.
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Hagakure – Das geheime Wissen der Samurai
von Matthias Schulz
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