Liebe und Kriegergeist – Zwei Seiten einer Medaille (Teil 3)

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Liebe und Kriegergeist – Zwei Seiten einer Medaille

Die letzten zwei Tage habe ich viel über den inneren Krieger gesprochen. Wie er uns Kraft gibt. Wie wir ihn ehren. Heute möchte ich über etwas sprechen, das viele überraschen könnte:

Die tiefe Verbindung zwischen Liebe und Kriegergeist.

Es geht vor allem um die Selbstliebe. Wir haben so viele Wunden, die immer noch Einfluss auf unser ganzes Wesen haben, auf alles, was wir im Hier und Jetzt tun. Mir ist bewusst, dass ich nicht alle Wunden verschwinden lassen kann, aber ich kann zumindest mit ihnen leben und sie akzeptieren.

Die Selbstliebe ist die innere Stimme, die zu uns sagt: „Du hast dein Bestes gegeben. Das nächste Mal wird es besser.“ Nicht die Stimme, die sagt: „Du bist so unfähig, was ist nur mit dir los gerade!“ Mindset ist alles.

Ein Paradox

Es ist schon ein Paradox, dass ich gerade darüber rede, den inneren Krieger zu ehren, aber selbst gerade krank bin und wortwörtlich durchs Feuer gehe, mental und physisch. Und irgendwie hängt alles miteinander zusammen. Wenn wir es zulassen, dass jemand uns ständig triggert durch seine Art und wir uns aufregen, ist jedes Aufregen Gift für unseren Körper. Das Einzige, was hier passiert, ist, dass wir dem anderen ungewollt Energie schicken, uns selbst vergiften durch unsere Gedanken und schwächen – und die Verbindung zu unserem inneren Krieger einfach leiser wird.

Wir beginnen krank zu werden, weil wir unsere Energie nicht im Griff haben.

Was mir hier wirklich hilft, ist es, wenn ich mich auf mich selbst konzentriere, auf meinen Körper. Mich aus der Vogelperspektive beobachte. Vielleicht hilft es dir ja auch.

Wie dem auch sei. Zurück zum inneren Krieger. Es geht ja nicht nur um den Kampf mit anderen (physisch, psychisch), sondern vor allem um die Stärkung des Geistes. Der stärkste Endgegner sind wir uns immer selbst. „Energy flows, where attention goes“.

Manche Kriege sind es auch nicht wert, ausgefochten zu werden. Es ist gut, bestimmten Situationen einfach die Energie zu entziehen. Beispielsweise habe ich für mich gemerkt, wenn ich vor einem Wettkampf die ganze Zeit über meinen Gegner nachgedacht habe, habe ich mich automatisch geschwächt. Okay, strategisch vorgehen ist wichtig, aber mit Bedacht, ohne zu bewerten. Wirklich zu analysieren aus der Metaebene heraus hat einen enormen Einfluss. Das ist wohl die absolute Königsdisziplin, wenn es um Energiemanagement geht.

Meine Lehre aus den letzten drei Tagen ist: „Egal wie schwach du auf den Beinen bist, lass es nicht zu, dass du auch mental schwach wirst, egal wie sehr dich etwas triggert.“

Das Missverständnis

In unserer modernen Welt werden Liebe und Kriegergeist oft als Gegensätze dargestellt. Liebe ist weich, sanft, nachgiebig. Der Krieger ist hart, unnachgiebig, kämpferisch. Aber jeder Mensch, der schon in einer Beziehung war, weiß, dass jede Partnerschaft irgendwann auch zu einem Schlachtfeld werden kann. Hier ist nun die Frage: „Ist es das wert, diesen Kampf auszufechten?“

Liebe und Krieg gehen also Hand in Hand. Das weiß jeder, der schon eine Trennung oder auch Trennungsphase erlebt hat.

Den inneren Krieger ehren

Wusstet ihr, dass im Mittelalter den Nonnen gesagt wurde, sie sollten sich bitte Jesus als Krieger mit einem Schwert vorstellen? Als ich das im Buch „Femina“ nachgelesen habe, musste ich herzhaft lachen. Im Herzen bin ich irgendwie auch wie eine Nonne. Aus diesem Gefühl heraus habe ich dieses Gedicht geschrieben, das auch zu einem Lied wurde. Ein wenig habe ich auch an meinen Großvater gedacht, vielleicht auch an einen Schwarm. Es war einfach ein Gefühl, das mich dieses Gedicht hat schreiben lassen.


Liebe für den (inneren) Krieger

Ich wünschte du wärst jetzt bei mir

und könntest mich tausend Dinge fragen,

ich würd dir einfach so,

alles irgendwie sagen,

ich will alles von dir sehen,

wissen, ejo ich will dich verstehen,

diese Liebe ist mehr als ich dachte,

denn der Schöpfer ist es,

der sie brachte,

wenn du gehst,

mit mir, wie ein Soldat,

und wenn ich sterb weiß ich,

du bist irgendwie einfach da,

wenn du glaubst das ich,

dich verlass,

dann hast du digga nicht real,

sondern falsch gedacht.

Es ist mehr als Musik und Kultur,

es ist mehr als wir verstehen,

immer wenn ich dein Antlitz seh,

könnt ich neue Wege gehen,

lass uns eine neue Welt kreieren,

uns gegenseitig inspirieren,

uns mit der echten Liebe infizieren,

yeah, yeah, yeah.

Liebe? Es ist mehr als Liebe,

Triebe? Es ist mehr als Triebe.

Oh Liebe? Es ist mehr als Liebe,

denn ich achte auf meine Triebe.

Gib mir dein Herz,

ich geb dir meins, lass uns vereinen,

denn wir können so viel sehen,

wenn wir natürlich beginnen, uns zu verstehen.

Du bist ein Mensch und ich auch,

wir tragen dasselbe Herz in uns,

das ist der Brauch,

und wenn du denkst, dass ich mich verschenk,

dann geb ich dir mein Herz,

damit du immer an mich denkst.

Das ist mehr als ein Rap,

dieser Austausch ist nicht so wack,

gib mir den Soul, das ist set,

ich werde immer hier sein,

yeah, das ist fett.

Ich werd immer hier bei dir sein,

das ist fett.

Hier könnt ihr das Gedicht als Song hören:


Die Bedeutung hinter den Worten

„Wenn du gehst mit mir, wie ein Soldat“ – diese Zeile fasst die Essenz zusammen. Der wahre Krieger kämpft nicht allein. Er kämpft für etwas. Mit jemandem. Für eine Liebe, die größer ist als er selbst.

„Diese Liebe ist mehr als ich dachte, denn der Schöpfer ist es, der sie brachte“ – hier wird deutlich: Es geht nicht um romantische Liebe allein. Es geht um die universelle Liebe, die uns mit allem verbindet. Die Liebe, die uns den Grund gibt, weiterzukämpfen, wenn alles hoffnungslos erscheint.

Mehr als Musik und Kultur

„Es ist mehr als Musik und Kultur, es ist mehr als wir verstehen“ – der Kriegergeist, verbunden mit Liebe, transzendiert alle Kategorien. Er ist nicht auf eine Kultur beschränkt, nicht auf eine Zeit, nicht auf ein Geschlecht.

Er ist universell. Menschlich. Göttlich.

Die Praxis im Alltag

Wie sieht das konkret aus? Ein Krieger mit Liebe ist jemand, der:

  • Für seine Familie kämpft, auch wenn er müde ist
  • Für seine Werte einsteht, auch wenn es unbequem ist
  • Für seine Träume arbeitet, auch wenn andere lachen
  • Für andere einsteht, auch wenn es ihm selbst schadet
  • Für das Richtige kämpft, auch wenn es das Schwere ist

Das ist kein abstrakter Heroismus. Das ist der Alltag eines Menschen, der seinen inneren Krieger mit Liebe verbunden hat.

Die Frage nach dem Wofür

Die Frage ist nicht, ob wir kämpfen müssen. Wir leben. Also kämpfen wir. Selbst unsere Zellen kämpfen jeden Tag in unserem Körper.

Die Frage ist: Wofür kämpfen wir?

Wenn der Kampf nur um des Kampfes willen existiert, wird er uns auffressen. Aber wenn der Kampf von Liebe getragen wird, gibt er uns Kraft, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Eure Erfahrungen

Wofür kämpft ihr? Was oder wer gibt eurem inneren Krieger einen Sinn?

Ist es eure Familie? Eure Kunst? Eure Vision von einer besseren Welt? Eure Verbindung zum Göttlichen?

Lasst es mich wissen. Ich bin neugierig auf eure Geschichten.

Morgen schließe ich diese Serie mit einer Reflexion darüber, wie wir den inneren Krieger im Alltag leben können – und warum das überlebenswichtig ist.


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