Ode an das „Hallo“
Wie oft begegnen wir Menschen, die uns eigentlich nichts getan haben, und doch fällt es uns schwer, einfach nur Hallo zu sagen?
Ein Lächeln zu schenken, jemandem Wertschätzung zu zeigen für das, was er oder sie geschaffen hat – das alles kostet wirklich nichts. Und doch scheint es gerade im Zuge der Monetarisierung von menschlichen Eigenschaften immer schwieriger zu werden.
In diesem Gedicht, das ich am Bass vorgetragen habe, geht es genau darum: Um die verlorene Kunst der Wertschätzung.
Warum fällt es uns so schwer?
Heute sagen wir oft Hallo, weil wir unsere Reichweite steigern wollen, vor allem in der digitalen Welt. Ein Hallo von Herzen scheint immer mehr in den Hintergrund zu treten. Wir sind nett zu jemandem, weil wir uns einen Vorteil davon erhoffen.
Aber das Hallo zu jemandem, dem man auf der Straße begegnet und nicht kennt – das ist etwas anderes. Das ist Menschlichkeit.
Die Weisheit des I Ging
Im I Ging heißt es in Hexagramm 42, „Die Mehrung“:
„Minderung des Oberen, Mehrung des Unteren.“
Wenn die Mächtigen mit den Unteren teilen, stärkt das das Ganze. Diese alte Weisheit zeigt, dass wahre Größe darin liegt, den Unteren entgegenzukommen. Status sollte uns nicht davon abhalten, menschlich zu bleiben.
Was kostet es wirklich?
Es kostet nichts, jemandem zu sagen:
- „Hey, was du machst, gefällt mir.“
- „Das hast du toll gemacht.“
- „Ich bin gespannt, was daraus wird.“
Und doch haben viele Menschen Angst davor – aus Angst vor Ablehnung, aus übertriebenem Stolz oder weil sie glauben, dass Status wichtiger ist als Menschlichkeit.
Das vollständige Gedicht
Es kostet nichts,
ein Lächeln zu schenken,
einem Menschen, der ist in Not.
Es kostet nichts,
ein „Hallo“ zu sagen,
ohne sich zu verrenken,
obwohl der Status es anders gelobt.
Es kostet nichts,
ein Kompliment zu machen,
wenn einem wirklich etwas gefällt.
Es kostet nichts,
Nähe zu schenken,
wenn man wirklich nur Gutes tun will
und an der Menschlichkeit festhält.
Es kostet nichts,
jemandem zu sagen,
wie schön oder gut die Werke doch sind,
die aus dem Herzen kommen, sprudeln,
denn echte Liebe ist wahrhaft blind.
Was steckt hinter diesen Zeilen?
Warum fällt es uns in einer digitalisierten Welt so schwer, einfach nur „Hallo“ zu sagen? Was hat das I Ging mit Status und Menschlichkeit zu tun? Und wie können wir wieder lernen, echte Wertschätzung zu zeigen – ohne Hintergedanken?
In meinem vollständigen Beitrag teile ich meine Gedanken über die Monetarisierung von Freundlichkeit, Unterschiede in der Begegnungskultur, die Angst vor Anerkennung und Weisheiten aus dem I Ging über das Entgegenkommen.
Diese tieferen Reflexionen teile ich mit meiner Substack-Community.
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Über diese Serie
Dieses Gedicht ist Teil meiner „Herzenspoesie für ein wenig mehr Menschlichkeit“-Reihe, in der ich Poetry, Musik und philosophische Gedanken verbinde.
Diese Woche widme ich mich komplett dem Thema Dankbarkeit, Menschlichkeit und Frequenzen und wie das alles miteinander zusammenspielt.
Bleib dran – es folgen noch weitere Beiträge in Deutsch, Englisch und Türkisch.
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