Hinweis: Ich spiele gerne mit Gender in der Poesie, also bitte nicht daran festhalten.
Den inneren Krieger ehren (Teil 2 der Serie)
Gestern habe ich euch von meiner Begegnung mit dem Hagakure erzählt und von Matabei, der trotz Pocken in die Schlacht zog. Heute möchte ich tiefer gehen.
Wenn wir unseren inneren Krieger erkennen, reicht es nicht, ihn einfach zur Kenntnis zu nehmen. Wir müssen ihn ehren. Nicht als etwas Fremdes, nicht als etwas, das wir bekämpfen müssen, sondern als integralen Teil unseres Selbst.
Ode an den Krieger in mir
Aus dieser Erkenntnis heraus ist dieses Gedicht entstanden:
Ich lebe im jetzt
und erkenne
die Zeichen
der Zeit,
du bist es
der mir
Kraft gibt,
in meinem
Herzen
verweilt.
Dein Schwert,
ist mein Anker,
sogar im
dunkelsten Tal,
ich kenne dich,
im wahrsten Sinne,
du bist immer
meine erste Wahl.
In den
härtesten Zeiten,
hast nur
du mir
Trost gegeben,
in den dunkelsten
Phasen
warst du immer
mein Licht,
ich würde,
alles
dafür geben…
das du
für immer
bei mir bist.
Wir kämpfen
seit Jahrtausenden,
kämpfen vereint,
gegen dunkle
Kräfte sind wir,
im Kampfe vereint,
dein Wort ist
mein Gebet,
dein Gebet
ist mein Hort,
in dem
ich Kraft
schöpfe
selbst wenn du
sagst, „nun gehe
hinfort.“
Ich sehe dich,
mein Freund,
der Feind
sieht dich nicht,
das ist
und war
schon immer
unser Glück,
bis zum Tag
des letzten
Gerichts.
Doch keiner
glaubt daran…
Doch keiner
glaubt daran…
Doch keiner
glaubt daran…
und so wenn
sie daran
glauben,
so verlieren sie
den Verstand.
-Inimei
Was bedeutet es, den inneren Krieger zu ehren?
Es bedeutet anzuerkennen, dass dieser Teil von uns existiert. Dass er existieren muss. Dass er uns durch die härtesten Zeiten getragen hat und weiterhin tragen wird.
Der innere Krieger ist nicht der Teil, der andere angreift. Er ist der Teil, der uns beschützt. Der aufsteht, wenn wir fallen. Der weitermacht, wenn alles in uns nach Aufgeben schreit.
„Dein Schwert ist mein Anker, sogar im dunkelsten Tal“ – diese Zeile fasst es zusammen. Der Krieger in uns gibt uns Halt. Seine Stärke ist unser Anker in stürmischen Zeiten.
Der unsichtbare Verbündete
„Ich sehe dich, mein Freund, der Feind sieht dich nicht“ – das ist die wahre Macht des inneren Kriegers. Er ist unsere geheime Kraft. Die Quelle unserer Resilienz, die von außen nicht sichtbar ist.
Menschen, die zusammenbrechen sehen, erkennen oft nicht, dass in ihnen ein Krieger wohnt, der sie wieder aufrichten wird. Sie sehen nur die momentane Schwäche, nicht die innere Stärke, die sich gerade neu formiert.
Die Paradoxie des Glaubens
„Doch keiner glaubt daran… und so wenn sie daran glauben, so verlieren sie den Verstand“ – diese letzten Zeilen sprechen von einem Paradox.
Wer zu sehr an die physische, äußere Macht glaubt, verliert die Verbindung zur inneren. Wer nur im Außen kämpft, vergisst den Krieger im Inneren. Und umgekehrt: Wer nur nach innen schaut, vergisst, dass der Krieger auch im Außen handeln muss.
Es ist ein Tanz. Ein ewiger Tanz zwischen Innen und Außen, zwischen Sein und Tun, zwischen Ruhe und Aktion.
Eure Erfahrungen
Kennt ihr euren inneren Krieger? Habt ihr ihm schon einen Namen gegeben? Wie zeigt er sich bei euch?
Manchmal ist er laut und fordernd. Manchmal ist er still und standhaft. Manchmal treibt er uns an. Manchmal hält er uns zurück, weil er weiß, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist.
Lasst es mich wissen. Ich bin gespannt auf eure Geschichten.
Morgen geht es weiter mit Teil 3: Wie Liebe und Kriegergeist zusammengehören.
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